ELE richtet das Fachseminar „Homogenbereiche bei der Ausschreibung geotechnischer Leistungen“ bei der Ingenieurakademie West e. V. am 18.05.2017 aus

Die mit der Überarbeitung der VOB Teil C im August 2015 (aktueller Stand 2016-09) vollzogene Umstellung der Baugrundbeschreibung von Bodenklassen und Felsklassen hin zu Homogenbereichen bringt für die Planung, die Erstellung von Ausschreibungsunterlagen, die Kalkulationsgrundlagen sowie für die Abrechnung erhebliche Änderungen für Auftraggeber und Auftragnehmer sowie für die beteiligten Planer und insbesondere auch für den geotechnischen Sachverständigen. Die bisher angewandte qualitative Klassifizierung von Boden und Fels für bautechnische Zwecke wurde durch die Angabe von Bandbreiten bodenmechanischer Kennwerte für Homogenbereiche ersetzt. Der Homogenbereich ist dabei als ein begrenzter Bereich, bestehend aus einer oder mehreren Boden- oder Felsschichten, definiert, der für die Planung und Ausführung des jeweiligen Gewerks vergleichbare Eigenschaften aufweist.

Die Referenten Dipl.-Ing. Estermann, Dr.-Ing. Budach und Dr.-Ing. Pohl erläutern in dem Fachseminar „Homogenbereiche bei der Ausschreibung geotechnischer Leistungen“ bei der Ingenieurakademie West e. V. am 18.05.2017 in Düsseldorf das Konzept der Homogenbereiche und deren Umsetzung u.a. anhand von verschiedenen Beispielen. Ziel des Seminares ist es, das Konzept der Homogenbereiche vorzustellen, dem früheren Konzept der Boden- und Felsklassen gegenüberzustellen und die wesentlichen Änderungen für den Sachverständigen für Geotechnik, Planer, Auftraggeber und Auftragnehmer aufzuzeigen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ikbaunrw.de.

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